Tägliche Archive: 14. Dezember 2012


Heute gelesen: Gendefekt schuld an Homosexualität bzw. geschlechtlicher Identität? 3

Heute auf der Krone-Homepage gelesen:

Ein Mechanismus, der die Aktivität von Genen regelt, erklärt möglicherweise die Homosexualität beim Menschen. Zu diesem Schluss kommt jedenfalls ein internationales Forscherteam in einer Studie. Demnach kehrt ein irrtümlich vererbter Schutzmechanismus die sexuelle Präferenz um.

Aus Sicht der Evolutionsbiologie ist Homosexualität ein Rätsel: Wäre sie erblich, hätte diese Eigenschaft infolge der natürlichen Selektion mit der Zeit verschwinden müssen – da sie der Fortpflanzung nicht eben förderlich ist. Dennoch ist Homosexualität in den meisten Kulturen bei Männern wie Frauen relativ häufig.

Frühere Studien hatten zudem gezeigt, dass Homosexualiät in manchen Familien gehäuft auftritt. Deshalb suchte man lange nach einem „Homosexuellen- Gen“, das vererbt werden kann, die Suche nach einer entsprechenden Erbanlage blieb aber bis dato ohne Erfolg.
Anhängsel an der Erbsubstanz ist schuld

Laut William Rice von der University of California in Santa Barbara und seinen Kollegen sind bestimmte Anhängsel an der Erbsubstanz verantwortlich: Sie würden fälschlicherweise weitergegeben und so die Partnerpräferenz des anderen Geschlechts übertragen, berichten sie vorab online im Fachmagazin „The Quarterly Review of Biology“.

„Dies ist der plausibelste Mechanismus für das Phänomen der menschlichen Homosexualität“, sagte Koautor Sergey Gavrilets vom National Institute for Mathematical and Biological Sciences in Knoxville in einer Mitteilung des Instituts.
Werden epigenetische Marker vererbt?

Die Anhängsel, sogenannte epigenetische Marker, regulieren, wann und wie stark ein Gen aktiv ist. Normalerweise sind sie an ein Individuum gebunden und werden nicht vererbt. Gemäß jüngeren Studien können die Marker jedoch gelegentlich zwischen Generationen weitergegeben werden und zu Gemeinsamkeiten zwischen Verwandten führen.

Einige dieser Anhängsel dienen dazu, den Fötus im Uterus vor natürlichen Schwankungen der Geschlechtshormone zu schützen. Dies verhindert, dass männliche Föten verweiblicht werden und umgekehrt. Diese Marker können etwa die Ausprägung der Genitalien, der sexuellen Identität oder der Partnerpräferenz betreffen.

Wenn diese geschlechtsspezifischen epigenetischen Veränderungen aber von Vätern an Töchter oder von Müttern an Söhne weitergereicht werden, kehrt sich ihr Effekt um: Söhne erhalten einige weibliche Eigenschaften, beispielsweise die sexuelle Präferenz, Töchter erhalten männliche Eigenschaften.

Original-Beitrag (krone.at): Beeinflusst Schalter auf Erbgut sexuelle Orientierung?

Meine Gedanken zu dem Beitrag …

Hatten wir nicht schon einmal Untersuchungen und Studien, die besagt haben, dass Homosexualität irgend etwas mit den Genen zu tun hat?

Das es evtl. vererbbar ist oder sich infolge der Fortpflanzung entwickelt?

Naja …

Ich bin der Meinung das es durchaus einen genetischen Grund haben könnte, warum sich Menschen zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen, oder aber eine andere geschlechtliche Identität im Gegensatz zu ihrem genetischen Geschlecht haben.

Es kann aber auch sein, dass sich das einfach entwickelt.

Gefördert durch die Gesellschaft, Erziehung und vor allem durch die eigene Entwicklung und allem was dazu gehört.

Es ist immer wieder interessant zu lesen, was es für Studien gibt und welche Gründe gefunden werden warum ein Mensch so oder so ist.

Ich werde auf jeden Fall weiterhin veruschen solchen Beiträgen zu folgen und euch, bei Bedarf oder wenn ich gerade Lust habe darüber zu schreiben, zu informieren.

xoxo

eure Alex


Firmen-Weihnachtsfeier

Hallo meine Lieben!

Jetzt geht es los!

Die erste Weihnachtsfeier findet heute Abend statt.

Es ist meine erste Firmenfeier zu der ich nach meinem Outing und den ganzen amtlichen Änderungen gehe.

Normalerweise bin ich derzeit nicht so froh eine Weihnachtsfeier besuchen zu dürfen, da es normalerweise das Fest der Liebenden, Freunde, und Familie ist.

Und da ich immer noch die Panik habe, dass mich niemand will, bin ich zu der Zeit immer wieder besonders niedergeschlagen

Ich lasse mich überraschen …

Nachdem ich letztes Jahr nicht auf der Firmen-Weihnachtsfeier war, musste ich dieses Jahr einfach einmal hingehen. Vor allem wenn ich für Ende nächstes Jahr die große OP geplant habe. (ob es sich ausgeht oder wann diese genau sein wird, kann ich jetzt noch nicht sagen)

Die erste Schwierigkeit wird sein, dort einmal hin zu finden 🙂

Dann ein bisschen in der Kälte stehen und „Punschen“. Im Prinzip werde ich anfangs nur herum stehen, da ich weder Punsch noch Glühwein trinke. Schmeckt mir einfach nicht.

Sobald der Festsaal geöffnet wird, werde ich mich ins Warme begeben, da sich dann meine Füße von der Kälte und der Absatzhöhe bemerkbar machen werden.

Auf das Essen, die Gespräche und die Showeinlage, sofern ich denn so lange bleibe, bin ich schon gespannt.

Auch hoffe ich dass ich mich an einen der Tische bei meinen Kolleginnen und Kollegen wohl fühlen werde. Nachdem nicht so viel hingehen mit denen ich täglich viel rede und Pausen mache, werde ich dann einfach kurzfristig evaluieren wo ich mich hinsetzen werde.

Ist auf jeden Fall eine der Situationen, in denen ich mich Anfangs nicht sehr wohl fühlen werde, denke ich.

Wir werden sehen …

Morgen Nachmittag dann gleich die nächste Feier, aber in einem gemütlicheren und kleineren Rahmen, auf die ich mich schon sehr freue.

Wie es in Wien auf der Firmenfeier war, werde ich euch morgen berichten, wenn ich nicht zu lange schlafe *gg*

xoxo

eure Alex